PFAS-freie Imprägnierung: Verbesserte Eigenschaften für Ihre veredelten Aluminiumoberflächen
Als nachträglich auf die Aluminiumoxidschicht aufgebrachte Versiegelung verleiht unser Imprägnierungsverfahren Ihren Bauteilen eine Reihe zusätzlicher Vorteile. Bislang wurde dafür das spezielle Polymer PTFE (Polytetrafluorethylen) verwendet.
PTFE gehört zur Stoffgruppe der per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS). Aufgrund ihrer Langlebigkeit stellen diese Stoffe jedoch eine Gefahr für Lebewesen und Umwelt dar. Aus diesem Grund hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) einen Verbotsentwurf veröffentlicht, der nun bald umgesetzt werden könnte. Zum Schutz der Umwelt haben wir uns bei Hernee daher bereits jetzt für eine unbedenkliche Alternative entschieden.
Für unser neues Imprägnierungsverfahren nutzen wir einen auf Polymethylharnstoffharz (PMH) basierenden Wirkstoff, der ähnliche Eigenschaften wie PTFE aufweist, dabei aber gesundheitlich und ökologisch unbedenklich ist.
Das sind die Vorteile unserer PMH-basierten Lösung:
- Gute Härte und Abriebfestigkeit
- Temperaturbeständigkeit bis über 200°C
- Resistent gegen die meisten lacküblichen Lösemittel
- Niedriger Reibungskoeffizient
- Hohe mechanische Beständigkeit
- Sehr gute Überlackierbarkeit und Bedruckbarkeit
- Ausgezeichnete, breite Verträglichkeit mit einer Vielzahl von Systemen
- Gute Wetter- und Lichtbeständigkeit
Sie möchten Ihre Aluminium-Bauteile PTFE-frei imprägnieren lassen? Dann sprechen Sie uns an!
Häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine Versiegelung, die HERNEE nachträglich auf die durch anodisches Oxidieren erzeugte Aluminiumoxidschicht aufbringt. Sie verleiht veredelten Aluminiumbauteilen zusätzliche funktionale Eigenschaften – früher wurde dafür das Polymer PTFE (Polytetrafluorethylen) eingesetzt.
PTFE gehört zur Stoffgruppe der PFAS (per- und polyfluorierte Chemikalien), die aufgrund ihrer Langlebigkeit als Risiko für Umwelt und Lebewesen gelten. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat bereits einen Verbotsentwurf veröffentlicht, der absehbar umgesetzt wird. HERNEE hat sich daher schon jetzt vorausschauend für eine unbedenkliche Alternative entschieden.
Für das neue Verfahren setzt HERNEE einen Wirkstoff auf Basis von Polymethylharnstoffharz (PMH) ein. Er weist ähnliche Eigenschaften wie PTFE auf, ist dabei jedoch gesundheitlich und ökologisch unbedenklich.
Die Beschichtung sorgt für gute Härte und Abriebfestigkeit, eine hohe mechanische Beständigkeit sowie Temperaturbeständigkeit bis über 200 °C. Zudem reduziert der niedrige Reibungskoeffizient die Reibung – das verbessert insbesondere das Gleitverhalten der Bauteile.
Die PMH-basierte Versiegelung ist resistent gegen die meisten lacküblichen Lösemittel und zeigt eine gute Wetter- und Lichtbeständigkeit. Gleichzeitig ist sie sehr gut überlackier- und bedruckbar und verträgt sich mit einer breiten Vielzahl weiterer Systeme.
Die Versiegelung wird nachträglich auf die Aluminiumoxidschicht aufgebracht, die durch anodisches Oxidieren entsteht – sie ergänzt also bereits eloxierte bzw. hartcoatierte Aluminiumoberflächen um zusätzliche Eigenschaften.
