Glasperlenstrahlen
Die schonende Art zu strahlen
Wenn Sie Ihre Bauteile mit glatten, matt-glänzenden Designoberflächen versehen wollen, die sich hervorragend für weitere Bearbeitungsschritte eignen, dann sind Sie hier richtig. Denn genau das erreichen wir mit dem Verfahren des Glasperlenstrahlens.
Das Glasperlenstrahlen ist ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung und wird auch Perlen, Verfestigungsstrahlen oder Kugelstrahlen genannt. Dabei werden die Oberflächen von Werkstücken mit einem gezielten Druckluftstrahl und unter Einwirkung eines Strahlmittels (Glasgranulat) behandelt.
Als Experte für Oberflächenbehandlung in Greifenstein bieten wir das Glasperlenstrahlen in unterschiedlich großen Strahlkammern für verschiedene Ergebnisse an. Egal, ob Sie Ihre Werkstücke entlacken, entrosten, oder homogene und einheitliche Flächen für die weitere Bearbeitung erzeugen wollen – wir strahlen für Sie!


Wenn Sie mehr über das Verfahren des Glasperlenstrahlens wissen möchten, erfahren Sie hier alles Wichtige:
Was genau passiert beim Glasperlenstrahlen?
Beim Glasperlenstrahlen erzeugen wir mit Hilfe von Druckluft einen starken Luftstrahl, der das Strahlmittel aufnimmt und beschleunigt. Bei Hernee verwenden wir dafür eisenfreie und chemisch neutrale Glasperlen mit 150 - 250 μm Durchmesser. Treffen diese Glasperlen auf eine Oberfläche, zum Beispiel aus Aluminium, erzeugen sie plastische Verformungen. Diese winzigen Krater wirken wie Hohlspiegel, wodurch ein silbrig-matter Glanz und eine homogene Oberfläche entstehen.
Darüber hinaus können wir die folgenden Effekte erzielen:
Das Glasperlenstrahlen…
- … glättet und verdichtet Oberflächen und erhöht so die Lebensdauer des Objekts
- … entfernt Rost und Verfärbungen
- … eliminiert Werkzeugspuren
- … erzeugt dekorative Effekte bei Nichtmetallen
- … beseitigt kleinere Materialfehler und Unebenheiten
Was sind die Vor- und Nachteile des Glasperlenstrahlens?
Beim Glasperlenstrahlen handelt es sich um ein material- und umweltschonendes Verfahren. Die runden Perlen wirken nur wenig abrasiv und erzeugen daher auch eine sehr geringe Staubbelastung. Gleichzeitigentfernen sie zuverlässig Farbe und Rost und erzeugen gleichmäßige, matt-glänzende Oberflächen. Die Glasperlen können nach dem Verfahren erneut dem Prozess zugeführt werden, sind also wiederverwendbar, und verursachen daher nur wenig Abfallprodukte. Außerdem handelt es sich beim Glasperlenstrahlen um ein eisenfreies Verfahren, das sich daher auch für Edel- und Sonderstähle sowie NE-Metalle eignet.
Aufgrund der Materialverdichtung durch den sogenannten Strahldruck, eignen sich Bauteile aus weichen Materialien wie Aluminium nur bedingt für die Behandlung mit Glasperlenstrahlen. Bauteile mit sehr dünnen Wandstärken sind problematisch, da sie zu einem Verzug durch die vom Strahlen hervorgerufene Druckeigenspannung neigen.
Glasperlenstrahlen eignet sich daher besonders als Vorbereitung für das Eloxalverfahren und für Aluminiumbauteile wie Elektronikgehäuse, Fahrradrahmen, Motorradteile, bestimmte Strukturteile in der Luft- und Raumfahrt sowie für Aluminiumteile mit Sichtflächen oder engen Maßtoleranzen.
Glasperlenstrahlen vs. Sandstrahlen
Abrasive Strahlverfahren wie das Sandstrahlen nutzen kantiges Strahlgut, zum Beispiel Quarzsand oder Korund, um Material aggressiv abzutragen und so eine raue, unregelmäßige Oberfläche zu erzeugen. Das Sandstrahlen erzielt zwar eine hohe Reinigungsleistung - Zunder, Rost oder alte Beschichtungen werden restlos entfernt - ist aber für Aluminiumoberflächen ungeeignet, da bei diesem weichen Werkstoff schnell zu viel Material verloren geht.
Das kugelförmige, chemische neutrale Strahlgut beim Glasperlenstrahlen wirkt dagegen verdichtend, statt abrasiv. Die Oberfläche wird nicht aufgerissen, sondern gleichmäßig geglättet. Daher ist das Glasperlenstrahlen für Anwendungen mit Aluminium die präzisere, materialschonendere und prozesssicherere Lösung.
Kann das Glasstrahlen zum Reinigen genutzt werden?
Kurz gesagt, ja. Das Glasperlenstrahlen ist eine materialschonende Option zum Entfernen von Oberflächenverunreinigungen wie Anlauffarbe oder Arbeitsspuren, die beim Schweißen entstehen. Auch das Entfernen von Lack und Rost können wir bei Hernee ohne weiteres durchführen.
Warum sollte ich mich für das Glasperlenstrahlen bei Hernee entscheiden?
Hernee ist seit vielen Jahren Experte auf dem Gebiet der Oberflächenbehandlungen in Hessen. Daher wissen wir genau, was wir tun und können Ihnen einen schnellen und zuverlässigen Service bieten.
Für das Glasperlenstrahlen verfügen wir über modernste Strahlanlagen und unterschiedlich große Strahlkabinen, in denen wir verschiedene Leistungen anbieten. Neben dem Entlacken und Entrosten, dem Erzeugen von homogenen, einheitlichen Flächen und dem Strahlen von Nicht-Eisen-Werkstücken sind wir damit in der Lage, auch besonders große Werkstücke in Dimensionen von 3,50 x 3,50 x 2,50 m (L x B x H) zu strahlen. Darüber hinaus bieten wir auch das partielle Glasperlenstrahlen an: Falls nur bestimmte Teilbereiche Ihrer Bauteile gestrahlt werden sollen, können wir das nach vorheriger Absprache und mit Hilfe von Abdeckungen und Maskierungen realisieren.
Sprechen Sie uns an – für ein konkretes Angebot, nähere Informationen oder ein eiliges Projekt.
Wir sind für Sie da.
Häufig gestellte Fragen
Glasperlenstrahlen ist ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung, bei dem Werkstücke mit einem Druckluftstrahl und einem Strahlmittel aus Glasgranulat behandelt werden. Das Verfahren wird auch als Perlen-, Verfestigungs- oder Kugelstrahlen bezeichnet.
Hernee verwendet eisenfreie und chemisch neutrale Glasperlen mit einem Durchmesser von 150 bis 250 μm. Das Strahlmittel ist wiederverwendbar und erzeugt eine sehr geringe Staubbelastung.
Das Verfahren erzeugt gleichmäßige, matt-glänzende Oberflächen. Die Glasperlen hinterlassen beim Auftreffen auf die Oberfläche plastische Verformungen, die wie Hohlspiegel wirken und so einen silbrig-matten Glanz erzeugen.
- Glätten und Verdichten von Oberflächen
- Entfernen von Rost und Verfärbungen
- Eliminieren von Werkzeugspuren
- Erzeugen dekorativer Effekte bei Nichtmetallen
- Beseitigen kleinerer Materialfehler und Unebenheiten
Ja. Das Verfahren eignet sich zum Entfernen von Oberflächenverunreinigungen wie Anlauffarbe, Arbeitsspuren nach dem Schweißen, Lack und Rost.
Da das Verfahren eisenfrei ist, eignet es sich für Edel- und Sonderstähle sowie NE-Metalle. Besonders empfohlen wird es für Aluminium – zum Beispiel für Elektronikgehäuse, Fahrradrahmen, Motorradteile, bestimmte Strukturteile in der Luft- und Raumfahrt sowie Aluminiumteile mit Sichtflächen oder engen Maßtoleranzen.
Bauteile aus weichen Materialien wie Aluminium eignen sich aufgrund der Materialverdichtung durch den Strahldruck nur bedingt für das Verfahren. Bauteile mit sehr dünnen Wandstärken sind problematisch, da sie durch die entstehende Druckeigenspannung zu Verzug neigen.
Sandstrahlen verwendet kantiges Strahlgut (z. B. Quarzsand oder Korund), das Material aggressiv abträgt und raue, unregelmäßige Oberflächen erzeugt. Für Aluminium ist Sandstrahlen ungeeignet, da bei diesem weichen Werkstoff schnell zu viel Material verloren geht. Glasperlenstrahlen wirkt dagegen verdichtend statt abrasiv – die Oberfläche wird gleichmäßig geglättet, nicht aufgerissen.
Ja. Das kugelförmige Strahlgut wirkt nur gering abrasiv und erzeugt eine sehr geringe Staubbelastung. Die Glasperlen sind nach dem Verfahren wiederverwendbar und verursachen daher nur wenig Abfallprodukte.
Hernee verfügt über unterschiedlich große Strahlkabinen und kann Werkstücke mit Abmessungen von bis zu 3,50 × 3,50 × 2,50 m (L × B × H) bearbeiten.
Ja. Falls nur bestimmte Teilbereiche eines Bauteils gestrahlt werden sollen, kann Hernee das nach vorheriger Absprache mithilfe von Abdeckungen und Maskierungen realisieren.
Glasperlenstrahlen eignet sich besonders als Vorbereitung für das Eloxalverfahren.
